Manische Depression – Zwischen Manie und Depression
In unseren Oberberg Privatkliniken finden Sie einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie dabei, zu sich selbst zu finden und die Ursachen Ihrer Erkrankung zu verstehen – für einen Weg hin zu neuer Stärke und Lebensfreude.
Diagnose manische Depression: Was tun?
Informationen rund um das schwere Krankheitsbild Depression finden sich viele. Jedoch gibt es verschiedene Arten von depressiven Erkrankungen. Eine davon ist die manische Depression, auch bipolare Depression genannt. Sie unterscheidet sich von der klassischen, unipolaren Depression in vielerlei Hinsicht. Eine frühzeitige Behandlung ist ein maßgeblicher Faktor, um möglichst schnell wieder symptomfrei zu sein oder von einer Erkrankung zu genesen.
Patientenaufnahme
Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.
Ganz einfach – in drei Schritten.
Wir sind für Sie da!
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1Sie kontaktieren uns.
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2Unser freundliches Aufnahmeteam berät Sie persönlich.
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3Wir kümmern uns um eine schnelle und reibungslose Aufnahme.
Therapien
Mögliche Therapieverfahren bei manischen Depressionen
Als Oberberg-Patient können Sie mit Ihrem Therapeuten-Team immer ausführlich besprechen, welches individuelle, evidenzbasierte Behandlungskonzept für Sie den größten Therapieerfolg verspricht.
Zur Behandlung von manischen Depressionen setzen wir unter anderem diese Therapieverfahren ein:
Oberberg Privatkliniken für manische Depressionen
Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.
In diesen Kliniken behandeln wir manische Depressionen auf höchstem Niveau:
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Bayern
Oberberg Fachklinik Bad Tölz
Fachklinik
Buchener Str. 17
83646 Bad Tölz -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Berlin Brandenburg
Fachklinik
Am Glubigsee 46
15864 Wendisch Rietz -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Düsseldorf Kaarst
Fachklinik
Am Sandfeld 34
41564 Kaarst -
Berlin
Oberberg Fachklinik Fasanenkiez Berlin
Klinik für Kinder und Jugendliche
Schaperstraße 36
10719 Berlin -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Konraderhof (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Zum Konraderhof 5
50354 Hürth -
Hamburg
Oberberg Fachklinik Marzipanfabrik (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Friesenweg 34
22763 Hamburg -
Brandenburg
Oberberg Fachklinik Potsdam Brandenburg
Fachklinik
Elisenweg 2
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Rhein-Jura
Fachklinik
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen -
Bayern
Oberberg Fachklinik Scheidegg im Allgäu
Fachklinik
Kurstraße 16
88175 Scheidegg -
Baden-Württemberg
Oberberg Fachklinik Schwarzwald
Fachklinik
Oberberg 1
78132 Hornberg -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen (für Kinder & Jugendliche)
Klinik für Kinder und Jugendliche
Horst 48 (Haus Horst)
41238 Mönchengladbach -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Fachklinik Weserbergland
Fachklinik
Brede 29
32699 Extertal-Laßbruch -
Hessen
Oberberg Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad
Fachklinik
Rheingauer Straße 47
65388 Schlangenbad -
Nordrhein-Westfalen
Oberberg Somnia Fachklinik Köln Hürth
Fachklinik
Friedrich-Ebert-Straße 11a
50354 Hürth -
Berlin
Oberberg Tagesklinik Berlin Kurfürstendamm
Tagesklinik
Kurfürstendamm 216
10719 Berlin -
Bremen
Oberberg Tagesklinik Bremen
Tagesklinik
Langemarckstraße 4
28199 Bremen -
Hessen
Oberberg Tagesklinik Frankfurt am Main
Tagesklinik
Hedderichstraße 55-57
60594 Frankfurt am Main -
Hamburg
Oberberg Tagesklinik Hamburg
Tagesklinik
Hermannstraße 9, 1. ZG
20095 Hamburg -
Niedersachsen
Oberberg Tagesklinik Hannover
Tagesklinik
Ellernstraße 38
30175 Hannover -
Bayern
Oberberg Tagesklinik München Bogenhausen
Tagesklinik
Möhlstraße 28
81675 München -
Brandenburg
Oberberg Tagesklinik Potsdam
Tagesklinik
Geschwister-Scholl-Straße 38
14471 Potsdam -
Baden-Württemberg
Privatklinik Friedenweiler
Fachklinik
Kurhausweg 2-4
79877 Friedenweiler -
Bayern
Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee
Fachklinik
Jägerstrasse 29
83707 Bad Wiessee -
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Bayern
Zentrum Isartal
Tagesklinik
Kloster Schäftlarn 8
82067 Kloster Schäftlarn
Impressionen aus unseren Kliniken
Wir behandeln Patienten nicht nur, wir behandeln sie wie unsere Gäste.
Unsere modernen, lichtdurchfluteten Räume vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Freundliche Zimmer und liebevoll gestaltete Rückzugsorte laden dazu ein, Kraft zu schöpfen, innere Balance zu finden und den persönlichen Heilungsweg in einer harmonischen, sicheren Umgebung zu gehen.
Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu manischen Depressionen
Bipolare Störung und Episoden-Arten
Das zugrunde liegende Krankheitsbild bei einer manischen Depression wird als bipolare Störung oder manisch-depressive Störung bezeichnet. Dabei handelt es sich nach der neuesten Version des internationalen Krankheitsklassifikationssystem ICD-11 um eine psychische, affektive Störung. Betroffene leiden unter einem Wechsel der beiden gegensätzlichen, extremen Stimmungszustände (Hypo)Manie und Depression.
Bei der „bipolaren Stimmungsstörung“ kann weiter zwischen einem Typ 1 und Typ 2 differenziert werden: Die Bipolare Störung Typ 1 weist eine/mehrere manische/gemischte Episoden auf. Typ 2 weist eine/mehrere hypomanische/n Episode/n auf und mindestens eine depressive Episode. Manische oder gemischte Episoden kommen bei diesem Typus nicht vor.
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Depressive Episode: Eine depressive Episode, im Rahmen einer bipolaren Erkrankung, ist durch gedrückte Stimmung, vermindertes Interesse an Aktivitäten, psychomotorische Unruhe, Verzögerung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Veränderungen im Schlaf und Appetit, subjektives Schulderleben und Gefühle der eigenen Wertlosigkeit und Hoffnungslosigkeit bis zur Suizidalität gekennzeichnet.
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Manische Episode: Euphorie, Reizbarkeit, gesteigerte Aktivität durch ein subjektives Gefühl von viel Energie, hohes Selbstwertgefühl, geringes Schlafbedürfnis, Ablenkbarkeit, Ideenflucht, schnelles Sprechen, Rücksichtslosigkeit und Impulsivität sind klassische Merkmale einer manischen Episode. Betroffene erleben außerdem einen schnellen Wechsel ihrer Stimmung und sind dahingehend labil. Ohne Behandlung hält der Zustand einer manischen Episode mindestens eine Woche an.
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Gemischte Episode: Diese Episode kann im Rahmen einer bipolaren Störung Typ 1 auftreten. Es treten dabei mehrere Symptome einer manischen Episode sowie mehrere Beschwerden einer depressiven Episode auf. Dies kann entweder gleichzeitig, innerhalb desselben Tages oder auch weniger Tage wechseln. Der Zustand einer gemischten Episode hält ohne eine Behandlung mindestens zwei Wochen an.
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Hypomanische Episode: Eine hypomanische Episode ist durch erhöhte Reizbarkeit, gesteigertes Aktivitätsniveau, subjektive Gefühle von Energieerfülltheit, vermehrte Gesprächigkeit, schnelle Gedanken, gesteigertes Selbstwertgefühl, verringertes Schlafbedürfnis, erhöhte Ablenkbarkeit und höheres Risikoverhalten oder zunehmende Rücksichtslosigkeit gekennzeichnet. Der Zustand einer hypomanischen Episode dauert mindestens mehrere Tage an.
Was sind Ursachen und Auslöser einer manischen Depression?
Die Ursachen einer manischen Depression sind bis heute nicht vollständig geklärt. Die bipolare Störung gilt nach aktueller Studienlage als Hirnerkrankung. Betroffene tragen keinerlei Schuld am Entstehen oder Ausbilden dieser Erkrankung.
Ein Areal im Gehirn, namens „limbisches System“, ist bei Erkrankten während Episoden in der Aktivität verändert. Hormonelle Botenstoffe (Neurotransmitter) und Stoffwechsel im Gehirn weisen dann Abnormalitäten auf. Laut derzeitigem Forschungsstand wird nicht die bipolare Erkrankung als solche, sondern die Anfälligkeit für diese, vererbt.
Die manisch-depressive Erkrankung kann, nach derzeitigen Erkenntnissen, durch individuelle Lebensumstände, belastende Lebensereignisse bzw. Stressereignisse ausgelöst werden. Je länger diese Zustände des Stresses andauern, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eine manische Depression bzw. bipolare Erkrankung zu entwickeln.
Welche Behandlungsphasen gibt es bei einer manischen Depression?
Wenn Sie den Verdacht haben, an einer manischen Depression bzw. bipolaren Erkrankung oder auch einer anderen psychischen Erkrankung erkrankt zu sein, oder sie andauernde und belastende psychische Beschwerden erleiden, zögern Sie nicht, Hilfe zu suchen.
Häufig ist eine frühzeitige Behandlung ein maßgeblicher Faktor, um möglichst schnell wieder symptomfrei zu sein oder von einer Erkrankung zu genesen. Als erste Anlaufstelle bei einer manischen Depression oder anderen Erkrankung können Sie Ihren Hausarzt, einen Psychotherapeuten oder auch gerne uns kontaktieren.
Die manische Depression/bipolare Erkrankung kann in drei verschiedene Phasen unterteilt werden. Der Akuttherapie, gefolgt von einer Erhaltungstherapie und einer Rückfallprophylaxe zum Abschluss.
- Akuttherapie: Die manische Depression soll in diesem Stadium der Therapie in ihren Symptomen behandelt werden, um Betroffene von ihren Beschwerden zu entlasten. So können beispielsweise Medikamente oder eine Psychotherapie zum Einsatz kommen.
- Erhaltungstherapie: Die manische Depression bedarf, auch nach Abklingen der Symptome, weiterer Behandlungsmaßnahmen. Anderenfalls erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls. Durch die Erhaltungstherapie soll für mindestens 6 Monate ein stabiler Zustand erreicht werden. Die therapeutischen Maßnahmen sind meist eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie.
- Rückfallprophylaxe: Nach etwa einem halben Jahr Stabilisierung erfolgt die Prophylaxe vor einer weiteren manischen Depression. Weitere Episoden sollen verhindert werden. Je nach bisherigem Krankheitsverlauf und Häufigkeit manisch-depressiver Episoden kann in diesem Stadium der Therapie ggf. ein Absetzen der Medikation erfolgen.
Wie wird eine manische Depression behandelt?
Medikamente
In der Behandlung einer manischen Depression oder anderen Episoden einer bipolaren Erkrankung kommen meist Medikamente zum Einsatz. Üblicherweise sind dies Stimmungsstabilisierer, wie beispielsweise Lithium. In depressiven Phasen werden häufig auch Antidepressiva eingesetzt. Sollten zu den Symptomen psychotische Auffälligkeiten hinzukommen, so können auch Antipsychotika in der Therapie eingesetzt werden.
Die meisten Medikamente entfalten erst nach einigen Wochen ihre vollständige Wirkung, sodass ein Fortbestehen der Symptomatik einer manischen Depression oder Episode keinen Grund darstellen sollte, diese direkt wieder abzusetzen. Die Auswahl, Dosis und Verordnung von Medikamenten in der Behandlung wird meist durch einen Psychiater vorgenommen. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen Symptomatik und Krankheitsgeschichte des Patienten.
Psychotherapie
Eine Psychotherapie in die Behandlung einer manischen Depression bzw. bipolaren Erkrankung zu integrieren, ist aus vielerlei Hinsicht sinnvoll. Einerseits kann sie Betroffenen helfen, einen geeigneten Umgang mit der Krankheit zu finden und andererseits hilfreiche Informationen vermitteln.
Auch die regelmäßige Einnahme der Medikation kann dadurch unterstützt werden, welche oft maßgeblich zum Erfolg in der Therapie einer akuten bipolaren Erkrankung beiträgt.
Hinsichtlich der Auslöser der Episode, welche häufig Stress oder Belastungen sind, verspricht eine Psychotherapie ebenfalls einen großen und langfristigen Nutzen, da sie auch in der Verhinderung von Rückfällen wirksam sein kann. Letztlich hilft eine Psychotherapie bei einer manischen Depression auch in der Bewältigung des Alltags, von Schwierigkeiten und Symptomen.
Welches Psychotherapieverfahren am besten zu der erkrankten Person passt, kann gemeinsam mit einem Psychotherapeuten oder Arzt eruiert werden. Dabei spielen die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der erkrankten Person eine wesentliche Rolle. Sie können außerdem auch Bezugspersonen mit in die Psychotherapie einbeziehen.
Selbsthilfe-Gruppen
Viele Betroffene einer manischen Depression/bipolaren Erkrankung profitieren von einem Austausch mit anderen Erkrankten. Es sind ebenfalls Selbsthilfegruppen für Angehörige einer manischen Depression vorhanden.
Wie wird eine manische Depression bei Oberberg behandelt?
In den Oberberg Fachkliniken für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie behandeln wir Dysthymie, andere depressive Zustände und viele weitere psychische Erkrankungen. Dabei verbinden wir moderne, wissenschaftlich fundierte Therapien in hoher Intensität und Individualität.
Oberberg unterstützt Menschen jeden Alters in schweren seelischen Krisensituationen mit effizienten Behandlungskonzepten. Dabei glauben wir fest an das Zusammenwirken von Menschlichkeit, Verbundenheit und Evidenz in einer erstklassigen Umgebung, die von einer herzlichen Atmosphäre aus Achtsamkeit, Zugewandtheit, Respekt und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.
Quellen
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Hrsg.). (2022). ICD-11 in Deutsch – Entwurfsfassung. Version 2022-02. Bfarm. bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html;jsessionid=2CC129653F3E7311B73E0720984101DC.intranet671
WHO (Hrsg.). (2022, Februar). ICD-11 für Mortality and Morbidity Statistics. Version 02/2022. icd.who.int/browse11/l-m/en
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